Die ukrainische Antwort auf existenzialistische Science Fiction-Filme wie „2001“, „Dark Star“ und „Moon“.

U Are the Universe
Spielfilm, Originaltitel: Ти - космос / Ti-Kosmos; Ukraine/Belgien 2024; Drehbuch+Regie: Pavlo Ostrikov; Mit Wolodymyr Krawtschuk, Leonid Popadko & Alexia Depicker; Sprachfassungen: Deutsche Fassung / Ukrainisch/Französisch mit deutschen und ukrainischen Untertiteln (bilingual) / ukr./frz. OmeU; 101 Min.; FSK 12; Verleih mit freundlicher Unterstützung der Eberhard-Schöck Stiftung und in Kooperation mit dem Ukrainian Film Festival Berlin.
Spielorte (A-Z): |
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| ★Berlin, Zeiss-Großplanetarium (13.03.2026, OmU) ★Berlin, Z-inema (24.03.2026, in der Reihe "Strange Fiction") ★Berlin, Zeiss-Großplanetarium (28.03.2026, OmU) ★Chemnitz, Cinestar (08.03.2026) ★Dresden, Zentralkino (08.03.2026) ★Ebersberg, Kino im alten Kino (08.04.2026) ★Eschborn, Eschborn K (17.04.2026) ★Frankfurt an der Oder, Kleines Kino (im Cinestar) (13.03.2026) ★Heilbronn, Arthaus (18.04.2026) ★Joachimsthal, Heidekrug (20.03.2026) ★Leipzig, Die VILLA (20.03.2026) ★München, Pasinger Fabrik (Theaterfestival SoloWAY) (22.03.2026) ★Rostock, Lichtspieltheater Wundervoll (15.03.2026, Matinee) ★Saarbrücken, Kino achteinhalb (11.04.2026) ★Trier, Broadway (07.04.2026, in Kooperation mit Ukrainisch-Deutschen Vereins in der Region Trier „DACH“ e. V.) |
Nach der Zerstörung der Erde ist Weltraum-Trucker Andriy Melnyk der letzte Mensch im Universum, bis er dann doch einen Funkspruch von einer französischen Astronautin namens Catherine erhält, die auf einer fernen Raumstation ebenso alleine ausharrt. Entschlossen, sie zu finden, macht er sich auf eine gefährliche Reise.
Mit viel Gefühl, aber auch schwarzem Humor berührt diese ukrainische Antwort auf existenzialistische Science Fiction-Filme wie „2001“, „Solaris“, „Dark Star“ und „Moon“ zeitlose Themen: Sterblichkeit, Einsamkeit, Sehnsucht und ein universelles Bedürfnis nach menschlicher Nähe, die selbst den nihilistischen Schlussakkord aufhellt.
Festivals & Auszeichnungen:
- Eröffungsfilm des WEIRD WEEKENDER 2024!
- FilmFestival Cottbus 2025 – Bester Film & Publikumspreis
- Leeds International Film Festival 2024 – Special Mention
- Boston Science Fiction Film Festival – Bester Film
- Trieste Science+Fiction Festival – Bester Film & Publikumspreis
- Haapsalu Horror and Fantasy Film Festival – Bester Sci-Fi Film
Links:
Pressestimmen:
„Überhaupt ist das Staunen der bestimmende Eindruck angesichts dieses Films. Nicht allein aufgrund der Umstände seiner schieren Existenz oder der Tatsache, dass er aus gar wenig enormen emotionalen Nuancenreichtum schöpft; sondern vor allem, weil er vor dem Hintergrund erschwertester Bedingungen bedingungslos an der Hoffnung und am Glauben an die Liebe festhält. Das mag kitschig klingen, es sieht im Film aber weder so aus noch fühlt es sich so an.“
Alexandra Seitz, epd Film, ★★★★★ 5-Sterne-Bewertung!
„Nicht weniger als eine cineastische Sensation. „U are the Universe“ ist so komplex wie klar, ironisch wie todernst, referenziell wie originell.“
Claus Löser, Berliner Zeitung
„Hier stimmt so gut wie alles. Und das Schlussbild, das hier nicht näher beschrieben werden soll, ist in seiner fast kitschigen Schönheit eines der eindrücklichsten und anrührendsten des Kinojahres.“
Fabian Wallmeier, rbb
„Ein einsamer Astronaut und eine körperlose Stimme beginnen nach der Apokalypse eine funkelnde Romanze. Der ukrainische Filmemacher Pavlo Ostrikov findet die richtigen Zutaten für eine wirklich bewegende Liebesgeschichte.“
Variety
„Ein Kammerspiel, eine Science-Fiction-Satire, eine Liebesgeschichte, ein Eifersuchtsdrama: U Are the Universe hat alles, was es für grosses Kino braucht.“
Sennhausers Filmblog
„Obwohl sich die minimalistische Mischung aus galgenhumoriger Galaxie-Geschichte und Long-Distance Love-Story sich auf ein Arsenal traditioneller Tropen beider Genres stützt, entfaltet sie einen subtilen Zauber. Den verdankt die symbolreiche Story ihrer humanistischen Hintergründigkeit und der Aufrichtigkeit der handlungszentralen Gefühle. Deren bedeutsamstes ist nicht Liebe, sondern die Notwendigkeit zwischenmenschlicher Verbindung.“
Lida Bach, moviebreak.de
„Ein Ein-Mann-Stück über den vermutlich letzten Menschen, dem nur noch sowas wie Liebe übrig bleibt um noch kurz zu überleben in einer Situation, in der es nicht mehr ums Überleben geht. Viel Charme, sehr viel Phantasie beim Set Design, ungeheuer zwischenmenschelnd, auch wenn der/die/das andere manchmal ein Computer ist und mit seinen abgedroschenen Sprüchen dermaßen nervt, dass man ihm/ihr/es selbst als Zuschauer*in den Stecker ziehen möchte. Einsamkeit und Weite, das nahende Ende und die letzte Liebe im Blick, das alles mit leicht ironischer Note – und einem emotionalen Finale, für das man genügend Taschentücher bereithalten sollte.“
radioeins
„Ein Science-Fiction-Film für Menschen, die Science-Fiction nicht mögen, clever wie die großartigen Episoden von Twilight Zone und wirklich überwältigend.“
Mark Demetrius,FILMINK
„Fast komödiantisch beginnt „U are the Universe“, eine Animationssequenz erklärt Andriys Aufgabe, der trotz seiner an sich reichlich deprimierenden Lage meist seine stoische Ruhe bewahrt. Ganz unterschwellig entwickelt sich die Story jedoch zu einer emotionalen Liebesgeschichte, die trotzt der vielfachen Entfernung zwischen den Figuren erstaunliche Tiefe entwickelt.
Trotz mehr als beschränkter filmischer Mittel gelingt es Pavlo Ostrikovs mit Einfallsreichtum und Originalität eine Geschichte zu erzählen, die zwar auch vielfältige filmische Anspielungen aufzuweisen hat, vor allem aber durch ihre Universalität überzeugt.“
Michael Meyns, Programmkino.de
„Filmemacher Pavlo Ostrikov gelingt ein kosmisches Kammerspiel voller schwarzem Humor mit brillantem Hauptdarsteller und geistreichen Anspielungen.“
Dörthe Gromes, Kunst+Film
„Es geht um andere Gesichter, andere Blickwinkel, sogar andere Songs, und aus dem Nichts erscheint ein spannend erzählter, rundweg unterhaltsamer Weltraumfilm mit superben kosmischen Panoramen (das Ende der Erde entfaltet sich in sagenhafter apokalyptischer Vision) und einem extrem anrührenden romantischen
Uwe Mies, Kölner Stadtanzeiger
Schlussbild.“









