Skunk (Kinostart: 09.04.2026)

Der neue Film von Koen Mortier (‚Ex Drummer“) – Ein Abstieg in die menschlichen Abgründe und das unbewältigte Trauma einer zerstörten Kindheit, gnadenlos, verstörend und unfassbar intensiv gespielt von Thibaud Dooms.

Skunk

Spielfilm; Originaltitel: SKUNK; Belgien/Niederlande 2023; Drehbuch & Regie: Koen Mortier; Mit: Thibaud Dooms, Natali Broods, Boris Van Severen, Sarah Vandeursen, Dirk Roofthooft, Colin H. Van Eeckhout, Dolores Bouckaert; Sprachfassungen: Flämisch mit deutschen UTs; Länge: 105 Minuten; FSK: Ab 18 Jahren.

Liam wächst in einer Familie auf, in der Gewalt, Drogenexzesse und
Missbrauch herrschen. Als er der Hölle seiner Eltern entrissen wird
und in die Obhut einer staatlichen Einrichtung für traumatisierte
Jugendliche gerät, stellt sich die Frage, ob Liam seiner
Vergangenheit entkommen kann.

Der neue Film von Koen Mortier, Regisseur von “Ex Drummer“ – Ein Tauchgang in die menschlichen Abgründe und das unbewältigte Trauma einer zerstörten Kindheit, gnadenlos, verstörend und unfassbar intensiv gespielt von Thibaud Dooms (ausgezeichnet für seine Rolle als „European Shooting Star 2024“). Ausgezeichnet bei den Tallinn Black Nights, beim Film Festival Oostende und beim Fantasy Filmfest.

Endlich werden die Behörden aktiv und befreien den 17-jährigen Liam aus seinem von Gewalt, Drogenexzessen und Missbrauch geprägten Elternhaus. Unter der Obhut einer staatlichen Einrichtung für traumatisierte und schwer erziehbare Jugendliche soll dem Jungen dabei geholfen werden, die Schrecken der Vergangenheit hinter sich zu lassen. Wut, Hass und Verzweiflung sitzen tief, Angst hemmt die Bereitschaft sich zu öffnen, und auf jeden Schritt nach vorn folgen zwei nach hinten. Zwar geraten die Jugendlichen in der Einrichtung endlich in Kontakt mit Empathie und Verständnis, doch zeigen sich schnell auch die institutionellen Probleme von Machtlosigkeit und Überforderung. Nicht nur entlang dieser Grenzen des Möglichen, sondern vor allem auch anhand der eskalierenden Auseinandersetzungen zwischen Liam und einem anderen Jugendlichen entbrennt die Frage danach, ob und auf welche Weise sich die Spirale der Gewalt überwinden lässt.

„Ein eindrucksvoller und äußerst bedrückender Film […], der den Zuschauer lange nicht loslässt.“

Metal.de

„Es ist nicht übertrieben, Mortiers neuestes Werk als EX-DRUMMER JR. zu beschreiben.“

ScreenAnarchy

„SKUNK ist ein Film, der einen so schnell nicht wieder loslassen wird: Die Spirale aus Gewalt, Unterdrückung, Hoffnungslosigkeit und bitterer Erkenntnis ist regelrecht niederschmetternd. Daher ist der Film von Regisseur und Autor Koen Mortier keineswegs für jeden geeignet. Allerdings schafft es Skunk auch nicht immer seinen Fokus zu halten oder eine klare Frage zu formulieren. Er fließt mit seiner Brutalität nur so hin und überlässt sich dem Publikum seiner selbst. Durch Hauptdarsteller Thibaud Dooms und seiner ebenso erschreckenden wie realen Erzählweise, ist Skunk aber definitiv einer der erschütterndsten Filme des Jahres und daher absolut sehenswert.“

Thomas Repenning, Moviebreak