Hausnummer Null (Kinostart: 12.9.24)

Lilith Kugler begleitet in dieser Langzeitdokumentation den jungen Obdachlosen Chris, der seine Drogensucht in den Griff bekommen will, um in ein neues Leben zu starten.

Dokumentarfilm; Deutschland 2024; Regie: Lilith Kugler; Produktion	now films & Torero Film; Koproduktion: Filmuniversität Babelsberg, ZDF/Das Kleine Fernsehspiel; 95 min.; Deutsche OV ;FSK 12
Spielorte (A-Z):
Berlin, Freiluftkino Friedrichshain (25.07.2024)
Braunschweig, Universum (07.10.2024)

Als die Regisseurin Lilith Kugler zum Filmstudium nach Berlin kommt, ist der obdachlose Chris der Erste, der sie willkommen heißt. Chris lebt gemeinsam mit seinem Kumpel Alex an einer S-Bahn Station im Zentrum der Hauptstadt, umsorgt von der gesamten Nachbarschaft. Doch er ist suchtkrank und schafft es nicht, sich aus dem Teufelskreis zu befreien. Als es ihm schlechter und schlechter geht und er nur knapp dem Tod entkommt, beschließt er, dass er weg muss von der Straße und weg vom Heroin. Aber wohin? Wie kann ein junger Mann in unserer Gesellschaft seinen Platz finden, obwohl er seit Kindesalter nie irgendwo hingepasst hat – oder passen wollte?

Auszeichnungen:

  • Filmkunstfest MV Schwerin 2024: Bester Film und beste Bildgestaltung
  • achtung berlin Filmfestival 2024: Preis der Ökumenischen Jury
  • DOK.fest München 2024: Student Award