So kann man uns unterstützen.

Der Filmverleih Drop-Out Cinema eG widmet sich in genossenschaftlicher Struktur seit 2013 randständiger Film- und Kinokultur.

Unter dem Label Cinema Obscure bringt der Verleih außergewöhnliche Horror- und Genre-Produktionen in der Tradition des „Midnight Movies“ in die Kinos.
Unter dem Label PolitKino widmet sich der Verleih Dokumentar- und Spielfilmen zu politischen und gesellschaftlichen Themen und will das Kino stärker zu einem Ort des politischen Diskurs machen.

Zusammen ist schöner als allein

Gutes Kino schenkt uns weder die unsichtbare Hand des „freien Marktes“, noch darf man sich allein auf die Politik verlassen. Die interessantesten Kinoinitiativen basieren auf Engagement und Liebe zu Film und Kino. Wie kann man das Kino besser machen? In verschiedenen Projekten versuchen wir genossenschaftlich, Kinokultur zu fördern.

Filmverleih in den Händen von Kinomachern

Ein Schwerpunkt setzt die Genossenschaft auf den Verleih von Filmen, die es im derzeitigen Spannungsfeld von Markt und Filmförderung schwer haben, an denen aber engagierte Programmmacher*innen in Programmkinos, Filmclubs und Kommunalen Kinos dennoch ein besonderes Interesse haben.

Im Verleih-Projekt Cinema Obscure widmen wir uns dem Mitternachtskino/Genre-Kino, ein Programmspektrum, bei dem es häufig herausragende Produktionen überhaupt nicht in die Kinos schaffen. Wir helfen bei der Etablierung von Filmreihen und unterstützen Filmclubs, die solche Reihen kuratieren mit Rat und Tat.

Das Verleih-Projekt PolitKino widmet sich dem politischen Film und seiner Etablierung im Programm von Kinos. Das Projekt ist politisch nicht „neutral“ ausgerichtet, sondern sucht gezielt Kooperationen mit Akteur*innen progressiver Politik, die sich für eine solidarische Gesellschaft einsetzen. Auch hier unterstützen wir mit den uns zu Verfügung stehenden Mitteln die Etablierung lokal kuratierter Filmreihen und politischer Filmclubs – in und außerhalb von Kinos, zB. auch in Kulturzentren, Gewerkschaftshäusern, Hörsälen usw.

Spenden für besseres Kino

Es besteht über die Möglichkeit, an Drop-Out Cinema direkt zu spenden. Als eG sind wir allerdings nicht berechtigt, Spendenquittungen auszustellen. Spenden sind via Paypal willkommen, gerne zu einzelnen Filmprojekten (dazu einfach das entsprechende Filmprojekt im Verwendungszweck vermerken).

Ebenso sind freuen wir uns über Schenkungen per Überweisung:

Kontoinhaber: Drop-Out Cinema eG
IBAN: DE54 4306 0967 6029 1786 00
BIC: GENODEM1GLS
GLS Bank Bochum

Auf Steady kann man uns unsere Verleihprojekte Projekte Cinema Obscure und PolitKino auch dauerhaft (jederzeit kündbar) mit kleineren und größeren Monatsbeiträgen unterstützen.

Mehr Genoss*innen & Kapital für besseres Kino

Getragen wird Drop-Out Cinema eG derzeit von 70 Genoss*innen, großteils Kinoschaffende und Programmmacher*innen.
Ein Geschäftsanteil beträgt 250,00 Euro, max. 10 Anteile können gezeichnet werden.

Sowohl natürliche als auch juristische Personen können Genoss*in werden.

Ich möchte mehr wissen:

Auszeichnungen:

Stiftungspreis der DEFA-Stiftung 2020

„Ein „Drop Out“ beschreibt die Abweichung von der gewünschten Norm, einen Systemfehler, der andere Ergebnisse als die gewünschten erzeugt. Wenn ein Filmverleih sich einen solchen Namen gibt, kann von einem programmatischen Statement ausgegangen werden. Ein Blick auf das Angebot des Drop-Out-Verleihs in Mannheim zeigt schnell, was damit gemeint ist. Im Portfolio finden sich B-Movie-Klassiker, Science-Fiction- und Horrorfilme, Dokumentationen und Animationen aus aller Welt. Die beste Voraussetzung, um Eingang zu finden in den inzwischen fast 250 Titel umfassenden Katalog besteht in künstlerischem Eigensinn. Bei seiner Suche nach zeigens- und sehenswerten Werken ist der Verleih deshalb auch in der Filmgeschichte und Gegenwart Osteuropas fündig geworden. „Drop Out“ ist es zu verdanken, dass Alexej Germans letzte Arbeit ES IST SCHWER, EIN GOTT ZU SEIN auf die hiesigen Leinwände gelangte, ebenso wie Filme von Andrzej Żuławski, František Vláčil, Bartosz Konopka oder Marcell Jankovics. Als jüngsten Coup entriss der Verleih zwei Meisterwerke aus der späten Sowjetunion dem Vergessen: KIN-DZA-DZA von Georgi Daniela und GEH UND SIEH von Elem Klimow. Doch in seiner unermüdlichen, verdienstvollen Ausgrabungsarbeit erschöpfen sich die Aktivitäten des Verleihs noch lange nicht. Um ein Höchstmaß an Transparenz zu erreichen, hat der Verleih die Geschäftsform einer Genossenschaft gewählt. Mehr als 60 Einzelpersonen, Kinos und Vereine sind bislang Mitglied. Dank dieser praxisnahen Haltung wird ein ständiger Ideentransfer gewährleistet, den Krisenstimmungen der Branche bleiben weder Raum noch Zeit.“ (Laudatio von Claus Löser)

Pressestimmen/interviews

„Filme abseits des Mainstreams: Drop-Out Cinema aus Mannheim“ (Mannheimer Morgen)
„Filmverleih der Filmkultur“ (epd Film)
„Mehr Chancen für Nischenfilme und Klassiker“ (Stuttgarter Zeitung)
„Kino neu denken“ (Blickpunkt:Film)
„Alles ist möglich“ (kino-zeit.de)
Interview mit Highnoon
Interview auf Berliner Filmfestivals
Porträt auf genossenschaften.de