Die Q ist ein Tier (Kinostart: 16.05.24)

Ein filmisches Experiment zum Thema Fleischkonsum – konsequent erdacht und umgesetzt, in Form einer dörflichen Krimikomödie — ganz ohne Schockbilder aus der Massentierhaltung und ohne erhobenen Zeigefinger.

Die Q ist ein Tier

Spielfilm; Deutschland 2023; Regie: Tobias Schönenberg; Produktion: Tobby Holzinger Filmproduktion GmbH; 81 min.; FSK 0 (Freigegeben ohne Altersbeschränkung); Kinostart: 16.05.2024
SPIELORTE:
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Berlin, b!ware Ladenkino (16.05.2024-22.05.2024)
Karlsruhe, Schauburg (Independent Days) (10.04.2024-14.04.2024)
Kassel, Filmpalast (16.05.2024-22.05.2024)
Kiel, Filmfest Schleswig-Holstein (09.04.2024-13.04.2024)
Leipzig, Luru-Kino (16.05.2024-22.05.2024)
Neuenburg (CH), Festival du Film Vert (02.03.2024-14.04.2024)
Zwickau, Filmpalast (16.05.2024-22.05.2024)

In einer Nacht-und-Nebel-Aktion werden dem Schlachthof-Betreiber Werner Haas Schlachtabfälle in seinen Vorgarten gekippt. Wutschnaubend erstattet er Anzeige gegen Unbekannt und löst damit eine Polizeiuntersuchung aus, bei der verschiedene Dorfbewohner:innen und Tierwohl-Aktivist:innen ins Visier geraten. Die Polizei ermittelt, während eine engagierte Volontärin der Lokalzeitung auf Ungereimtheiten bei der Erweiterung des Schlachtbetriebs stößt.

In Tobias Schönenbergs vergnüglich-philosophischer Gesellschaftssatire bildet der Krimi-Plot den Rahmen für eine filmische Auseinandersetzung zur Fleischwirtschaft, zum Fleischkonsum und zu gesellschaftlichen Normen. DIE Q IST EIN TIER verlässt sich bei der Inszenierung auf „ein pointiertes Drehbuch und ein vortrefflich aufspielendes Ensemble – ein ebenso vergnügliches wie zum Nachdenken anregendes Diskurs-Gemetzel rund ums Reizthema Fleischkonsum.“ (Filmdienst)

„Das deutsche Tierschutzgesetz wurde 2022 fünfzig Jahre alt. Es besagt, dass Wirbeltiere nur aus einem „vernünftigen Grund“ getötet werden dürfen. Ich denke allein das bietet sehr viel Raum für heiße Diskussionen. Wir haben in diesem Spielfilm auf den visuellen Horror der Schlachthäuser verzichtet und uns stattdessen für ein satirisch-unterhaltsames wortgewaltiges Menschen-Ensemble entschieden. Ich hoffe, dass die vielen unterschiedlichen Stimmen in diesem Film zum Streiten anregen.“

Regie-Statement Tobias Schönenberg

„Ohne explizit ein Experimentalfilm zu sein, funktioniert DIE Q IST EIN TIER als filmisches Experiment, als Spiegel für das Publikum, das sich mit einem bunten Strauß an Meinungen auseinandersetzen und dabei seine eigene Haltung reflektieren kann.“

Pressetext FBW, Prädikat: Wervoll

„Der Krimi-Plot dient nur als Aufhänger und Rahmen für eine über die Dialoge vermittelte Ensemble-Satire rund um Lust und Frust am Essen von Tieren, die deutsche Fleischwirtschaft und unterschiedliche Haltungen dazu. Dabei verlässt sich die Inszenierung auf ein pointiertes Drehbuch und ein vortrefflich aufspielendes Ensemble – ein ebenso vergnügliches wie zum Nachdenken anregendes Diskurs-Gemetzel rund ums Reizthema Fleischkonsum.“

Filmdienst
Cast (mit 53 gleichwertig großen Rollen):
Anna Pfingsten; Martin Timmy Haberger; Martin König; Annaleen Frage; Reiki von Carlowitz; Ludwig Hohl; Zodwa Selele; Sibylle Gogg; Elke Jochmann; Vincent Bermel; Cornelia Dörr; Katja M. Luxembourg; Nina Tirpitz; Sam Michelson; Till-Jan Meinen; Michael Gernot Sumper; Recardo Koppe; Heinrich Rolfing; Alexander Mateev; Johannes Aichinger; Laila Nielsen; Kati Thiemer; Swetlana Saam; Inga Rosa Kammerer; Anja Haverland; Anadine Jaeschke; Teglat Kas Hana; Emilia Rosa de Fries; Liese Lyon; Sophie Meinecke; Marvin George; Andreas Ricci; Flora Pulina; Verena Bonnkirch; Philine Bührer; Martina Dähne; Flavia Elena Meterez; Anna-Sophie Fritz; Darina Greilich; Deryl Kenfack; Joëlle Banse; Christoph Schulenberger; Elisa Pape; Natalie Heiss; Bettine Langehein; Ulrich Faßnacht; Dorothea Lata; Jonathan Schäfer; Jennifer Demmel; Irina Margarethe Ries; Marco Steeger; Ursula Philomena Breitenhuber; Livio Cecini

Crew:
Drehbuch: Hilal Sezgin; Regie: Tobias Schönenberg; Kamera: Timo Sonnenschein; Schnitt: Laura Köhler; Musik: hackedepicciotto; Ton: Stefan Bück; Szenenbild: Celina Finger; Kostümbild: Hanna Pulkkinen; Maskenbild: Kevin Vedder, Carina Campbell; Produzent: Tobby Holzinger; Ausführende Produktion: Schönenbergfilm GmbH; Produktionsassistenz: Celina Finger; Schauspiel-Coaching: Jens Roth, Regina Stötzel; Polizeiberatung: Clarissa Börner; Oberbeleuchter: Adriano Grilli; Beleuchter: Rafael Winkler, Christian Bechtloff; Kameraassistenz: Nico Flach, Jakob Loda, Christian R. Meyer, Andreas Schütte; VFX: Stephan Trümper; Dialogschnitt & Sounddesign: Stefan Bück; Mischung: Sven Mühlender; Technik: MBF Filmtechnik GmbH & Prismaland; Versicherung: Howden Caninenberg GmbH; Rechtsberatung: Vivian Pérez, SKW Schwarz; Untertitel: Annie Großjohann