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Diamantino

30.05.2019 (Drop-Out Cinema/Koch Films)
DIAMANTINO
Portugal/Frankreich/Brasilien 2018
Regie: Gabriel Abrantes & Daniel Schmidt
Mit Carla Maciel, Carloto Cotta, Anabela Moreira
92 min.

Fußball-Superstar und Super-Naivling Diamantino (der Ronaldo zum Verwechseln ähnlich sieht…) erlebt kurz vor dem WM-Finale Bootflüchtlinge auf dem Mittelmeer, und verschießt daraufhin innerlich aufgewühlt den wichtigsten Elfer seiner Karriere. Von nun an will sich Diamantino für Flüchtlinge engagieren, aber sein Management und eine rechtspopulistische Partei haben ihre eigenen Pläne mit ihm.
Schrill-poppige Polit-Groteske und Meta-Film zu Politik, Wirtschaftskrise, Rechtspopulismus und Welterfahrung, ausgezeichnet in Cannes mit dem Hauptpreis der “Semaine de la Critique”.

“Ein Film, so verrückt wie die Gegenwart.” (critic.de)

Titel
Diamantino
Original Titel
Diamantino
Regisseur
Gabriel Abrantes, Daniel Schmidt
Laufzeit
1 h 32 min
Starttermin
30. Mai 2018
Genres
Komödie, Science Fiction, Drama, Fantasy
Kurzinhalt
Schauspieler
Carloto Cotta, Cleo Tavares, Anabela Moreira, Margarida Moreira, Carla Maciel, Filipe Vargas, Manuela Moura Guedes, Joana Barrios, Maria Leite

One Cut of the Dead

02.05.2019 (Drop-Out Cinema/Koch Films)
One Cut of the Dead
Japan 2017
Regie: Shinichiro Ueda
Mit Takayuki Hamatsu, Mao, Harumi Syuhama, Yuzuki Akiyama, Kazuaki Nagaya
97 min.

Während der Produktion eines Low-Budget-Zombiefilms bricht eine echte Zombie-Apokalypse los, aber der Regisseur lässt die Kameras weiterlaufen, um den ultimativen Zombiefilm abzudrehen.
Diese Meta-Meta-Meta-Zombiekomödie avancierte in Japan zur Box-Office-Sensation, nachdem der No-Budget-Film (Kosten: ca. 25000 $) in lediglich einem kleinen Arthouse-Kino startete, um dann landesweit über 2 Mio. Kinobesucher in die Kinos zu locken.

“One Cut of the Dead ist das Horror-Phänomen des Jahres.” (Moviepilot)

“Brainy and bloody in equal measure, One Cut of the Dead reanimates the moribund zombie genre with a refreshing blend of formal daring and clever satire.” (Rotten Tomatoes)

Titel
One Cut of the Dead
Original Titel
カメラを止めるな!
Regisseur
Shinichiro Ueda
Laufzeit
1 h 36 min
Starttermin
2. Mai 2019
Genres
Komödie, Horror, Drama
Kurzinhalt
Schauspieler
Takayuki Hamatsu, Mao, Yuzuki Akiyama, Harumi Shuhama, Kazuaki Nagaya, Manabu Hosoi, Hiroshi Ichihara, Shuntarô Yamazaki, Shin'ichirô Ôsawa, Yoshiko Takehara, Miki Yoshida, Ayana Gôda, Sakina Asamori, Tomokazu Yamaguchi, Takuya Fujimura, Satoshi Iwagô, Kyôko Takahashi, Shiori Nukumi

Un café sans musique c’est rare à Paris

Un café sans musique c’est rare à Paris
AT: Voyages
Deutschland/ Frankreich 2019 / Regie: Johanna Pauline Maier / 105 min.

Das kann doch nur ein böser Traum sein. Dass alle Paris verlassen wollen. Dass auch sie keine andere Wahl hat. Dass auch für sie bereits alles zu spät ist. Aber da ist diese absonderliche Stille in dieser sonst immerzu lärmenden Großstadt, die ihr Bange macht. Und da sind diese paar Menschen, die ihr in einem gespenstisch leeren Paris über den Weg laufen, und die anscheinend nichts anderes im Sinn haben, als sie Furcht und Lieblosigkeit zu lehren. In ein filmisches Traumspiel hat man sie geradewegs katapultiert, taumelnd zwischen Hochgefühl und stiller Verzweiflung, zwischen Grauen und Zuversicht.

Deutschland/Frankreich 2019, 105′
Regie: Johanna Pauline Maier
Buch: Johanna Pauline Maier, Peter Jung
Kamera: Sarah Blum
Produzenten: Martin Blankemeyer, François Xavier Frantz
Darsteller: Jana Klein, Charles Fage, Jutta Wernicke, Rainer Sievert, Stéphane Schoukroun, Pascal Bernier, Pierre Mignard, Nirina Sievert

Eine deutsch-französische Koproduktion von Münchner Filmwerkstatt e.V. und Constellation Factory
in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fernsehen und Film München
gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern
im Verleih von Dropout Cinema.
 

Titel
Un café sans musique c’est rare à Paris
Original Titel
Voyages
Regisseur
Johanna Pauline Maier
Laufzeit
1 h 45 min
Starttermin
18. Juli 2019
Genres
Drama
Kurzinhalt
Das kann doch nur ein böser Traum sein. Dass alle Paris verlassen wollen. Dass auch sie keine andere Wahl hat. Dass auch für sie bereits alles zu spät ist. Aber da ist diese absonderliche Stille in dieser sonst immerzu lärmenden Großstadt, die ihr Bange macht. Und da sind diese paar Menschen, die ihr in einem gespenstisch leeren Paris über den Weg laufen, und die anscheinend nichts anderes im Sinn haben, als sie Furcht und Lieblosigkeit zu lehren. In ein filmisches Traumspiel hat man sie geradewegs katapultiert, taumelnd zwischen Hochgefühl und stiller Verzweiflung, zwischen Grauen und Zuversicht.
Schauspieler
Jana Klein, Liliane Rovère, Pierre Mignard, Rainer Sievert, Jutta Wernicke, Nirina Sievert, Valérie Moinet, Claudie Decultis, Laurent Lucien Gauriat, Pascal Bernier, Thomas Perino, Stéphane Schoukroun, Franck Beckmann, Charles Fages

Five Fingers for Marseilles

FIVE FINGERS FOR MARSEILLES

Kinostart (Day-to-Date): 27.06.2019 (Drop-Out Cinema/Donau Film)

Südafrika 2017; DCP in Sesotho mit dt. Untertiteln!
R: Michael Matthews
Mit Vuyo Dabula, Hamilton Dhlamini, Zethu Dlomo u.a. – FSK 12.

Zwanzig Jahre ist es her, dass die „Five Fingers“-Bande die südafrikanische Stadt Marseilles aus den Händen korrupter Polizisten befreit hatten. Tau hat dafür einen hohen Preis bezahlt: wegen zweifachen Mordes musste er damals ins Gefängnis. Als er nun freikommt und nach Marseilles zurückkehrt, muss er feststellen, dass es einen neuen Feind gibt, der versucht, die Kontrolle über die Stadt zu gewinnen…

FIVE FINGERS FOR MARSEILLES ist ein postkolonial informierter Neo-Western, der schwarzafrikanische Heldenfiguren ins Bild rückt und komplett in Bantu-Sprache (Sesotho) gedreht wurde.

Südafrika während der Apartheid. Fünf jugendliche Freunde, die „Five Fingers“, führen ihren eigenen Kampf gegen das unterdrückerische System. Dabei erschießt Tau „The Lion“ zwei Polizisten und muss für zwanzig Jahre ins Gefängnis. Während der langen Haftzeit hat er sich zu einem stillen Außenseiter entwickelt. Nach der Entlassung kehrt er unerkannt nach Marseilles zurück, will dort ein neues, gewaltfreies Leben beginnen. Doch er muss erleben, dass sich eine neue Macht etabliert hat, die ihre Interessen brutal gegen die Bewohner durchsetzt. Und so muss er, eher widerwillig, erneut als Lion gegen die Autoritäten kämpfen und auf die Unterstützung seiner Freunde aus der Jugendzeit hoffen.
Der Film ist eine futuristische Parabel auf die Post-Apartheid-Gesellschaft und den Verlust politischer Ideale. Gedreht wurde dieser afrikanische Action-Western in der eindrucksvollen Bergwelt der Kapregion.

Trailer mit engl. UT: https://www.youtube.com/watch?v=gf9nLkWOxhQ

The Wild Boys

The Wild Boys

Kinostart: 23.05.2019 (Drop-Out Cinema/Bildstörung)

OT: Les Garçons sauvages
Regie: Bertrand Mandico
Mit Pauline Lorillard, Vimala Pons, Diane Rouxel, Anaël Snoek, Mathilde Warnier

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts begehen fünf Jungs aus gutem Hause, die dem Okkulten huldigen, ein scheußliches Verbrechen. Daraufhin werden sie einem alten Kapitän anvertraut, der ihnen auf seinem Kahn mit harter Hand wieder Zucht und Ordnung beibringen soll. Von der Schikane zermürbt und mit den Kräften am Ende proben sie den Aufstand – und stranden auf einer Insel voller bizarrer Gewächse, von der eine mysteriöse Kraft ausgeht. Nach einiger Zeit beginnt ihr Zauber, sie zu verändern…

Frei nach dem Beat Generation-Roman “The Wild Boys: A Book of the Dead” (1971) von William S. Burroughs, der u.a. David Bowie zu Ziggy Stardust inspirierte.

Es ist ein Abenteuer. Es ist eine Erleuchtung. Die Filme von Bertrand Mandico sind ein üppiger Tropenwald voll schillernder Farben und Blüten, voll Schatten und Wehmut, voll Gleichmut und erotischer Faulheit. Es gibt auch Galerien von Edelsteinen und Voodoo-Totems, die aussehen, als hätte man sie direkt aus unserem Skelett geschnitten, in einer Szenerie von unerbittlichem Schwarz und unglaublicher Detailverliebtheit. Und die Worte fallen wie Orakelsprüche, zwischen sprühendem Witz und einem Todesurteil. Bisher hatte Bertrand Mandico den Kurzfilm zum Labor seiner größten Experimente gemacht: jeder Film hatte die Erhabenheit eines Blitzes, der den Sturm am viel zu ruhigen Himmel des gegenwärtigen Kinos ankündigt. Jetzt regnet es Diamanten. – Pacôme Thiellement.

PRESSESTIMMEN:
“THE WILD BOYS hat in seinen 110 Minuten mehr Einfälle als die meisten Filmemacher in ihrem filmischen Gesamtwerk.“ Cine-Vue.com

„Seemänner, Samen und Semi-Männer. Eine französisches Coming-of-age-Märchen, das vor Fantasie und Flüssigkeiten nur so strotzt. Ein völlig berauschendes Wunder von einem Film: ein schräges, erotisches Fantasy-Abenteuer übers Erwachsenwerden, das in dunkle, feuchte Regionen der menschlichen Psyche hinabsteigt. Der Film hat mich sowas von umgehauen!“ Bitrth.Movies.Death

„Ein schmutzig-süßer erotischer Traum.“ Filmcomment

„Ungehemmt und zutiefst bizarr. Mandico hat einen unbändig seltsamen Debütfilm abgeliefert.“
The Guardian

PRESSEMATERIAL: 
Den Trailer finden Sie auf  Youtube: THE WILD BOYS Trailer
oder auf  Vimeo: THE WILD BOYS Trailer

Digitales Pressematerial und das Presseheft stehen als Download im Pressebereich von Bildstörung bereit:
Zum Pressebereich

 

Titel
The Wild Boys
Original Titel
Les garçons sauvages
Regisseur
Bertrand Mandico
Laufzeit
1 h 51 min
Starttermin
23. Mai 2019
Genres
Abenteuer, Fantasy, Mystery, Drama
Kurzinhalt
Schauspieler
Pauline Lorillard, Vimala Pons, Diane Rouxel, Anaël Snoek, Mathilde Warnier, Sam Louwyck, Elina Löwensohn, Nathalie Richard, Christophe Bier, Margaux Fabre, Lola Créton

Summer of ’84

Sommer 1984: Vier Freunde schlagen die Zeit zwischen Baumhaus, Bowlingbahn und BMX-Fahrten tot – bis ein Serienkiller seinen dunklen Schatten auf die sonst so perfekte Vorstadtidylle wirft.
Hobby-Verschwörungstheoretiker Davey (Graham Verchere) verdächtigt schon bald seinen Nachbarn, den alleinstehenden Polizisten Wayne Mackey (Rich Sommer). Um dem Schlächter von Cape May auf die Schliche zu kommen, verwandeln die Jungen ihr Geheimversteck in eine Einsatzzentrale. Und was zunächst als harmloses Detektivabenteuer beginnt, wird nach und nach zu einem gefährlichen Spiel auf Leben und Tod…

„Summer of 84“ ist der neuste Streich des Filmemacher-Kollektivs RKSS („Turbo Kid”) und eine liebevoll düstere Hommage an Kultfilme der 80er Jahre wie „Nightmare – Mörderische Träume“, „Die Goonies“ oder „Stand by Me“. Der atmosphärische Synth-Soundtrack von Le Matos rundet den Retro-Horrortrip gekonnt ab.

Pressestimmen
„Trifft voll ins Schwarze“ Bloody Disgusting
„Most films don`t have the balls to do what „Summer of 84“ does, and that` s what makes it so special“ Filmthreat

Festivals und Auszeichnungen
2018 Eröffnungsfilm – HARD:LINE Festival
2018 Official Selection – Sundance Film Festival
2018 Eröffnungsfilm – Fantasia International Film Festival

Filmdaten
Genre: Horror-Thriller
Land: Kanada
Jahr: 2018
Darsteller: Graham Verchere (The Good Doctor), Judah Lewis (The Babysitter), Caleb Emery, Cory Grüter-Andrew (Okja), Tiera Skovbye (Riverdale), Rich Sommer (Mad Men)
Regie: François Simard (Turbo Kid), Anouk Whissell (Turbo Kid), Yoann-Karl Whissell (Turbo Kid)
Drehbuch: Matt Leslie, Stephen J. Smith
Produktion: Shawn Williamson, Jameson Parker, Matt Leslie (Straight Outta Compton), Van Toffler, Cody Zwieg
FSK: 16