Arboretum

Deutscher Mystery-Horror mit starken „Donnie Darko“-Vibes: Ein kleines Dorf in Ostdeutschland wird von einem Verbrechen erschüttert.

Arboretum

D 2021; R: Julian Richberg; mit: Oskar Bökelmann, Anna Jung, Simon Mantei; DCP dt. OV; 90 min.; Starttermin: 9.2.23
SPIELORTE:
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Basel (CH), B-Movie (07.10.2023-23.10.2023)

Eine perspektivlose Dorfjugend an der ehemaligen DDR-Grenze, zwischen Neonazis, Jugendclub und Dorffesten: Erik und sein bester Kumpel Sebastian haben in ihrem kleinen Dorf in Thüringen Langeweile und keine Freunde. Während bald an einem 11. September Flugzeuge ins World-Trade-Center stürzen und die Welt aus den Fugen gerät, offenbart sich Erik, dass etwas Unheimliches in den Wäldern wohnt.

„Mutiges, kurzweiliges, spannendes deutsches Genrekino zwischen Donnie Darko und Elephant, Sozialdrama und Genrefilm, Gesellschaftsanalyse und Indie-Fingerübung, die jede Entdeckung und Sichtung wert ist.“

Alexander Brunkhorst, Filmchecker

„Wahnsinnig gutes Auge für stimmungsvolle Bilder … Wenn wir eine der Figuren im Wald liegen sehen, und sich um sie herum das grüne Dickicht erstreckt, möchte man auf Pause drücken und sich das Bild einrahmen.“

Christian Plaumann, Riecks Filmkritiken

„Sebastian und sein Freund Erik zocken Konsole oder werden von Nazis zusammengeschlagen, ab und zu erscheinen Monster und andere Tote im Moor und stacheln sie zu schrecklichen Dingen an. Julian Richbergs Debütfilm „Arboretum“ ist Teenagehorrortrip, dämonischer Amoklauf und Fantasy-Albtraum an der deutsch-deutschen Grenze, wo Gewalt die Dorfbiografien prägt. Auch wenn der Regisseur und Drehbuchautor zu viel hineinpackt und die Figurenentwicklung nicht ganz stimmig ist, wird hinter den Bildern eine gewaltige Wut spürbar.“

Anna Steinbauer, Süddeutsche Zeitung

„Julian Richbergs Regiedebüt erzeugt mit geringen Mitteln Beklemmung“

TV Spielfilm

„Donnie Darko in Sachsen. Arboretum zeigt eine abgefuckte Dorfjugend im Sommer vor 9/11 wie in einer Milieustudie mit fantastischer Ebene.“

critic.de

„Ein seltsamer Film.“

Christian Klosz, filmpluskritik