„Ghostland – Eine Reise ins Land der Geister“

Einst konnte das Volk der Ju/’Hoansi ungehindert durch die endlosen Weiten der Kalahari streifen und sich durch die Jagd selbst versorgen, doch diese Zeiten sind vorbei: Mittlerweile ist die Trockensavanne von Zäunen durchzogen, mit denen Farmer ihre Grundstücke abtrennen, und auch die Jagd wurde den sogenannten Buschmännern verboten. Darum ist der ehemalige Nomaden-Stamm mittlerweile sesshaft geworden und zum Überleben auf staatliche Zuwendungen und den Tourismus angewiesen. Doch nicht alle Ju/’Hoansi sehen ihr neues Leben ausschließlich negativ, vielmehr sind sie neugierig auf die neuen Möglichkeiten: Die Dokumentarfilmer Simon Stadler, Catenia Lermer und Sven Methling begleiten in „Ghostland“ eine Gruppe von Stammesangehörigen auf ihrer Reise durch das restliche Namibia und schließlich sogar in das von den Ju/’Hoansi „Land der Geister“ genannte moderne und hochtechnisierte Europa.