„Drop Out“ (WA 06.10.22)

90er-Jahre-Underground-Chaos-Komödie von Beatrice Manowski; Wiederaufführung der restaurierten Fassung in Zusammenarbeit mit Forgotten Film Entertainment & Randfilm.

Drop Out – Nippelsuse schlägt zurück

Deutschland 1997; Regie: Beatrice Manowski; 110 Minuten. (restaurierte Fassung)

Drehbuch: Beatrice Manowski und Wolfgang Büld; Produktion: Buefilm

Marion Niplowski, genannt Nippelsuse trennt sich von ihrem Freund, einem erfolglosen Maler und erfolgreichen Rumhänger. Mitten im Winter steht sie plötzlich ohne Dach überm Kopf auf der Straße. Als Sängerin glücklos, mietet sie sich einen billigen Büroraum. Weil ihr kein anderes Gewerbe einfällt, behauptet sie, Privatdetektivin zu sein…

Beatrice Manowski („NekroMantik“, „Manta Manta“) drehte mit „Drop Out“ das feministische Gegenstück zur (meist von Männern dominierten) Slacker-Komödie.

Pressestimmen:
„DROP OUT reiht sich damit zwingend in den Kanon subersiv-weiblichen Filmschaffens ein, mit der Verve eines Anarchismus, der kraftvoll, aber nicht wütend ist, sondern voll selbstbewusstem ironischen Spiel. Auch wenn Nippelsuse nicht immer weiß, was passiert ist: Beatrice Manowski und ihre Figur wissen immer, was sie tun.“ (Dunja Bialas, artechock)

„Ihr Durchwurschteln ist das Slackertum der 90er, ihre vergebliche Suche nach Glück ohne Konsequenzen der Hedonismus der 90er – wie sie aber den sexistischen Arschlöchern auf die Eier geht bzw. in die Eier tritt, das ist ganz heutig.“ (Harald Mühlbeyer, Kino-Zeit)

„Eine augenzwinkernd feministische Slacker-Kömödie.“ (Björn Berndt, männer*)

„Beatrice Manowskis „Drop out – Nippelsuse schlägt zurück“ von 1998 führt uns zurück in ein Hamburg, das noch kategorisch unaufgeräumt war: mit genau austarierter Drogenmischung, einer toll erotomanen Beschwingtheit und einer schlagfertigen Heldin, deren fabulöse Voice-Over-Stimme allein die vierte Wand zum Publikum durchbricht.“ (Lukas Foerster, Perlentaucher)

„Meisterstück weiblichen Durchwurstelns“ (taz)

„Mit erfrischender Renitenz“ (Horst Peter Koll, Filmdienst)

„… wagt frisch und frech neue Wege des filmischen Erzählens“ („zitty“)
„Der Film ist ein Klassen-Rap, der rücksichtslos alles zerschreddert – nur nicht sein eigenes Leben“ (Der Tagespiegel)